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Lübbecke
Mit einem Freitags-Thriller endet die Spielzeit 2009/2010 des Kulturrings Lübbecke

Mit diesem Kriminalstück bringt die Komödie am Altstadtmarkt, Braunschweig den wahrscheinlich spannendsten Thriller, der jemals für die Bühne geschrieben wurde, ins Theater. Am 19. März 2010 um 20.00 Uhr hebt sich für diese Saison das letzte Mal der Vorhang in der Stadthalle Lübbecke. Kein anderer als Ulli Kinalzik, der aus vielen Fernsehauftritten, vor allem aus Kriminalstücken bekannt ist, spielt die Hauptrolle.

Sidney Bruhl, einstmals gefeierter Broadway Autor, steckt mitten in einer Schreibblockade. Während er in seinem Haus auf eine Eingebung wartet, flattert ihm das brillant geschriebene Erstlingswerk eines seiner Schreibschüler auf den Tisch. Trotz der Einwände seiner Frau Myra entsinnt Bruhl den Plan, den unbekannten Schreiber umzubringen und das preisverdächtige Werk unter seinem Namen heraus zu bringen. Der im wahrsten Sinne hieb- und stichfeste Plan gerät jedoch bald außer Kontrolle.

Das Akkordeonorchester Lübbecke, das bereits zum Saisonauftakt das Publikum musikalisch begrüßte, wird auch an diesem Tage das Vorprogramm gestalten.
Karten für diese Freitagskrimi gibt es in der Bücherstube in Lübbecke, außerdem besteht über das Theatertelefon (Ruf:05741/2349999) die Möglichkeit der Kartenreservierung für die Abendkasse
Hameln
Martin Rütter:
„Hund-Deutsch, Deutsch-Hund“ - Tournee 2009/2010
Ort:                 Rattenfänger-Halle, Mühlenstr. 17, 31785 Hameln
Datum:             Sa., 20.03.2010
Zeit:                20.00 Uhr
Weit über 150.000 Hundefreunde haben Martin Rütter bisher live erlebt. 2 Stunden Infotainment der Extraklasse rund um das Thema Hund und Mensch erwartet alle Interessierten auf der Tour
„Hund-Deutsch, Deutsch-Hund“.  Mit Witz, Charme und fundiertem Fachwissen nimmt Martin
Rütter sein Publikum mit auf eine Reise in den humorvollen Alltag zwischen Mensch und Hund. Rütter übersetzt „Hündisch“ präzise, mit Sachverstand und doch stets mit einem Augenzwinkern ins „Deutsche“.

„Ich hab da mal ne kurze Frage“, ist der Satz, den Martin Rütter in seinem Leben so oft gehört hat wie kein zweiter. Viele Fragen beantwortet der Hundeprofi in einer spannenden Reise in die
Psyche von Mensch und Hund, die er gemeinsam mit seinem Publikum antritt.

„Der tut nix“, „Der will nur spielen“ trägt Rütter zwar auf seinen T-Shirts, doch ist Rütter nicht nur verspielt und tut sogar eine ganze Menge. Der Hundeprofi übersetzt viele Kommunikationsgesten
der Hunde so verständlich, dass am Ende des Abends jeder Zuhörer weiß, was der eigene Hund ihm sagen will.

Ist Bello zu stürmisch? Oder der Jogger nur intolerant? Ist Klingeln immer gleich Kläffen? Was ist das Zauberwort: Dressur? Erziehung? Oder doch Beziehung? Und wer trickst hier eigentlich
wen aus? Martin Rütter widmet sich den alltäglichen Verständigungsschwierigkeiten
zwischen Mensch und Hund. Viele amüsante Geschichten bescheren erfahren Hundehaltern, Hundeanfängern und Nichthundehaltern einen kurzweiligen und informativen Abend. Freuen Sie sich auf humorvolle Übersetzungen vom „Hündischen“ ins „Deutsche“.

Seit Mai ist DER ultimative Sprachführer „Hund-Deutsch, Deutsch-Hund“ (Langenscheidt) im Handel erhältlich! Martin Rütter erläutert Hundefans darin mit einem Augenzwinkern die Sprache der Hunde. Besonders lohnenswert ist es zu lesen, dass die CO-Autorin, seine eigene Hündin Mina, ihn scheinbar absolut im Griff hat..
Das Mitbringen von HUNDEN in den Veranstaltungsort ist nicht gestattet.
Kleinkunsttermine!!!!

"Fas(s)t Faust" von und mit KARL-HEINZ HELMSCHROT gastiert am 5. März um
20.30 Uhr im E-Werk in Eschwege. Mit seiner "gehassliebten Kultfigur"
(Tagesspiegel Berlin), dem schlagfertigen und improvisationsfreudigen
"Oberstudienrat der Nation" führt Karl-Heinz Helmschrot durch den Abend
und holt die Zuschauer dort ab, wo der Faust zum ersten Mal zuschlug: in
der Schule. Dies mit spielerischem Ernst und leichtem Spiel, und Theater
und Varieté verschmelzen zu Varietétheater.

Am 13. März um 20 Uhr ist TRUDE TRÄUMT VON AFRIKA mit dem Programm "Das
Beste aus den ersten 17 Jahren" im Bürgersaal in Gudensberg zu Gast.
Meisterhafte Trommelrhythmen, mehrstimmige Gesänge, Tänze und
Slapstickeinlagen vermitteln pralle Lebensfreude - gewürzt mit kleinen
Boshaftigkeiten. Seit nunmehr 17 (!) Jahren rührt TRUDE die Trommel
zwischen Innsbruck und Sylt, zwischen Görlitz und Koblenz - tanzt,
kreischt, groovt, jubiliert und bezaubert das Publikum. Stillsitzen
undenkbar!
Stadt Melle

14.02.2010 - 07.03.2010

Ausstellung mit Fotografien von Ecki Kindermann in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erhaltung von Kunst und Kultur in Melle in der Alten Posthalterei Melle, Haferstr. 17 - geöffnet Mittwoch bis Samstag von 15 Uhr bis 18 Uhr und Sonntag von 11.15 Uhr bis 18 Uhr --- Eintritt frei    

05.03.2010

"Meller Sportgala" um 20 Uhr im Forum Melle, Mühlenstr. 39 a
 

12.03.2010 - 15.03.2010

"Einblicke" - Ausstellung aufgund des Ortsjubiläums 850 Jahre Gesmold im Pfarrheim in Melle-Gesmold

14.03.2010

"Rendezvous der Besten" Wettbewerb für Showgruppen: Vorhang auf für Phantasie und Bewegungskunst" für den SC Melle 03 und den NTB um 14 Uhr in der Sporthalle Haferstraße in Melle-Mitte

 

19.03.2010 - 20.03.2010

"Night of the Proms" Konzertshow der Heimatkapelle Wellingholzhausen unterstützt von einem 100-stimmigen Chor um 20 Uhr in der Beutlinghalle in Melle-Wellingholzhausen

20.03.2010 - 21.03.2010

"erlebnis wohnen, das Immobilien-Wochenende" der Kreissparkasse Melle und der Fa. Knabe Immobilien im Forum Melle, Mühlenstr. 39 a

 

28.03.2010

Meller Puppenspiele "Schmusebär und Kratzekatze" um 15.30 Uhr in der Feierhalle Grönenburg - Karten bei Kopie und Druck, Tel. 05422/930120

Stadt Hamm

Hamm hebt ab: Air Berlin bewirbt die Lippestadt im Rahmen von Ruhr.2010 weltweit


Hamm. Zu einem Fototermin der ganz besonderen Art trafen sich die Vertreter und Kulturhauptstadtbeauftragten aller beteiligten RuhrgebietsstÀdte in DÃŒsseldorf: AnlÀsslich des kommenden Kulturhauptstadtjahres 2010 stattet die Air Berlin 54 ihrer Flugzeuge als "Botschafter des Ruhrgebiets" aus und versieht deren Außenhaut mit dem Logo der Kulturhauptstadt, 53 tragen zusÀtzlich zur Dachmarke noch den Namen jeweils einer Ruhrgebietsstadt in die ganze Welt.
Zur Vorstellung dieser gelungenen Kooperation zwischen Air Berlin und der RUHR.2010 ließen sich die Vertreter der Städte am Flughafen Düsseldorf vor "ihrer" Boeing ablichten. Für die Stadt Hamm war Kulturfachbereichsleiter (und Kulturhauptstadtbeauftragter) Ulrich Weißenberg vor Ort dabei und ließ sich mit dem "Hammer Flugzeug" fotografieren. So wird Hamm im Kulturhauptstadtjahr 2010 dann um die Welt reisen!




Kleinkunst im Stadtmuseum
Borken. Mit akustischer Gitarrenmusik, Jazzrock, einer musikalischen Hommage an Miles Davis und modernem Jazz der jungen Szene setzen die Initiative Kleinkunst und das Stadtmuseum Borken ihre Veranstaltungsreihe "Musik und Kleinkunst live" im ersten Halbjahr fort.

Mit einer musikalischen Lesung und Hommage an Miles Davis (1929-1991), einem der bedeutendsten Trompeter der Jazz-Geschichte, geht es am Freitag, 26. MÃärz in der Kleinkunstreihe weiter. Der Berliner Schauspieler und Rezitator Christian BrÃŒckner, lÀngst nicht nur bekannt als Synchronsprecher von Robert de Niro, Alain Delon und Harvey Keitel, verleiht Miles Davis an diesem Abend seine unverwechselbare Stimme. BrÃŒckners Lesung steht die grandiose Musik des "Prince Of Darkness" gegenüber â�� interpretiert von dem Hamburger Trompeter Michael Leuschner. UnterstÃŒtzt von einer kleinen Band, liefert Leuschner beeindruckende AnnÀherungen an den ImprovisationskÃŒnstler Miles Davis und dessen vibratolose, oft gedÀmpfte bis verhauchte Tongebung. Wie in der Musik war Miles Davis auch in seinem Leben ein GrenzgÀnger, eine schillernde Persöhnlichkeit, die ihren Weg zwischen Genie und Schaffensdrang, DrogenabhÀngigkeit und gesellschaftlichen AbstÃŒrzen suchte. Seine eindrucksvolle Autobiographie ist Ausgangspunkt fÃŒr diese bewegende Hommage.

Am Freitag, 23.April spielen Max Blumentrath & friends im Stadtmuseum modernen Jazz in klassischer Orgeltrio-Besetzung und Saxofon. Jazz, der mal wild und aufwÃŒhlend, weinend oder schreiend, aber auch leise und beruhigend, lachend oder flÃŒsternd sein kann. Immer mit eigenem Sound, immer ehrlich und voller Emotion. Der gebÃŒrtige Borkener Max Blumentrath hat schon vor langer Zeit die Hammond Orgel fÃŒr sich entdeckt und studiert seit 2006 an der Musikhochschule Enschede/NL, 2008 zwischenzeitlich als Erasmus-Stipendiat in Barcelona. Der Gitarrist Attila Muehl wuchs in Österreich, Deutschland, Frankreich und Portugal auf, begann sein Studium im Jahr 2007 an der Musikhochschule Köln bei Prof. Frank Haunschild und setzte es 2009 bei Prof. Kurt Rosenwinkel am Jazzinstitut Berlin fort. Schlagzeuger Jan Niemeyer aus SchÃŒttorf und Altsaxofonist Julian Ritter aus Bayreuth, beide seit 2006 an der Musikhochschule Köln, sind in verschiedensten Formationen inner- und außerhalb der Hochschule aktiv. Zusammen werden sie im FrÃŒhsommer das Enscheder Examenskonzert von Max Blumentrath spielen. Vorab prÀsentieren sie AuszÃŒge aus dem Programm.
Sommer Klassik Open Air Highlight 2010
Giuseppe Verdi: Nabucco
Der Rathausplatz in Herford, wird im August für einen Tag zur großen Opernfreilicht-bühne.
Über
100 Mitwirkende  führen Verdis bekanntestes Werk auf einer extra für diesen Tag aufgebauten Bühne auf.
Der berühmte Gefangenenchor in der wunderschönen und außergewöhnlichen Kulisse
des Rathausplatzes, dürfte mit Sicherheit
zu einem unvergesslichen Musikerlebnis für Jung und Alt
werden!
Der Kartenvorverkauf hat soeben begonnen!
Mittwoch, den 11.08.2010 auf dem Rathausplatz in Herford
TICKET- und INFO Hotline: 0531 34 63 72
Verdis Freiheitsoper entfaltet ihre Glut unter freiem Himmel
Beim diesjährigen Sommer Klassik Open Air wird Verdis NABUCCO in einem ganz besonderen Flair historischer Orte und bundesweit präsentiert. So auch in Herford! Über 100 Mitwirkende machen diese Open Air Produktion zu einem einmaligen Erlebnis. Jede Aufführung stellt ein Unikat dar, deren Espressivo eine einzigartige Atmosphäre schafft, die durch die Summe ihrer örtlichen Begebenheiten mitbestimmt ist. Die entscheidende Konstante dabei ist das hervorragende Ensemble unter der Stabsführung von namenhaften und berühmten Dirigenten, das sich täglich der Herausforderung wechselnder atmosphärischer und akustischer Gegebenheiten stellt.
Verdis Nabucco (1842) markiert den Beginn seines internationalen Erfolgs als Komponist. Von dort an wird er unermüdlich komponieren, weshalb er diese Zeit im Nachhinein als „Galeerenjahre“ bezeichnen wird. Die vier Teile der Oper denen jeweils ein Motto aus dem Buch Jeremias vorangestellt ist gewinnen die ihnen eigene Faszination durch die alttestamentliche Wucht der Zaccaria-Beschwörungen, durch inbrünstige Chöre wie dem sinnbildlich gewordenen Gefangenenchor im 3. Teil.
Alles andere als an eine Galeerenbank geschmiedet erklingen in den ersten Zeilen die Worte „Va, pensiero/ Flieg, Gedanke“. Der Gefangenenchor wird zur heimlichen Nationalhymne des im 19. Jahrhundert nach Einheit und Freiheit strebenden italienischen Volkes stilisiert und ist legendenumwuchert. An einem Winterabend in Mailand begegnet Verdi dem Opernchef Merelli, der ihm das Libretto übergibt. ,,Zu Hause angekommen“, schreibt Verdi, ,,warf ich das Manuskript ziemlich heftig auf den Tisch, vor dem ich stehen blieb. Im Fallen hatte es sich geöffnet, unwillkürlich haftete mein Blick auf der aufgeschlagenen Seite und dem Vers: ,Va pensiero sull'ali dorate...´.“ Ob Dichtung oder Wahrheit, Verdis großer Wurf ist durchdrungen von draufgängerischer Vitalität. Drama und Pathos konzentrieren sich in brennpunktartig erfassten Situationen, in denen sich überhitzte Affekte steigern und in ekstatischen Ausbrüchen geradezu Flammen schlagen.
Im Sommer Klassik Open Air bringt Verdis Freiheitsoper ihr leidenschaftliches Sujet auf einer Freilichtbühne zur vollen Entfaltung. Nach über 2,5 Stunden verlässt der Gast ein Konzert, welches nicht mehr in Vergessenheit geraten wird.
Stadt Hamm

I.Biennale für Internationale Lichtkunst - Sie können dabei sein!
Betreuer für die einzelnen Ausstellungsorte gesucht

Hamm/Unna. Die Vorbereitungen für die Biennale für Internationale Lichtkunst RUHR.2010 sind im vollen Gange: der Ticketverkauf ist angelaufen, Katalogtexte werden erstellt und die Künstlerinnen und Künstler sichten die gemeldeten Privatwohnungen, um den für Ihre Objekte oder Ideen am geeigneten Raum auszuwÀhlen.

Für die Betreuung der einzelnen Ausstellungsorte suchen die Organisatoren jetzt noch Mitarbeiter. "Auf die Betreuer der einzelnen Standorte wartet eine spannende Aufgabe", sagt Organisationsleiterin Chris Dörken. "Sie nehmen die Vermittlerposition zwischen Bewohnern, Besuchern und dem Kunstwerk wahr: Sie kontrollieren die Tickets der Besucher und sind Ansprechpartner, um Fragen zur Lichtinstallation und zur Infrastruktur der Biennale zu beantworten." Die entsprechenden Informationen werden den zukÃŒnftigen Betreuerinnen und Betreuern in einer Schulung im Vorfeld vermittelt, Englischkenntnisse sind von Vorteil. Rein ehrenamtlich ist die TÀtigkeit nicht, alle erhalten eine VergÃŒtung. "Wir freuen uns sehr, wenn sich viele Menschen aus der Region melden und das Projekt durch ihre Teilnahme bereichern", so Dörken.

Interessenten melden sich bitte beim Organisationsbüro in Unna:
Chris Dörken, Telefon: 0 23 03/25 66 27, doerken@biennale-lichtkunst.de
Schweriner Schlossgärten wieder Zugänglich für alle
05.Januar 2010
Der Schweriner Schlossgarten ist wieder zugänglich. Die Bundesgartenschau Schwerin 2009 GmbH hat die Flächen wieder an das Land Mecklenburg-Vorpommern zurückgegeben. Zuvor wurden Ausstellungsbereiche zurück gebaut worden. Die Bauzäune sind jetzt  verschwunden – der Garten ist für die Bürger wieder zu begehen. „Den südlichen Schlossgarten werden wir allerdings noch geschlossen halten“, sagte der Projektverantwortliche Axel Klabe. „Wegen des Winterwetters konnten wir hier nicht alle Arbeiten abschließen, so dass dieser Bereich noch eine Baustelle ist.“ Außerdem muss an einigen Stellen auch noch Rasen eingesät werden. „Auch dies können wir erst im Frühjahr erledigen.“
Besucher des Schlossgartens müssen sich derzeit auf die Witterungsverhältnisse einstellen. „Wir haben nur einen eingeschränkten Winterdienst in den Gartenanlagen“, sagte bbl-Chef  Michael Bleyder. „So wie in den Vorjahren auch.“
Der denkmalgeschützte Schlossgarten war in den zurück liegenden Jahren vom landeseigenen Betrieb für Bau und Liegenschaften bbl mit Millionenaufwand restauriert worden. Anschließend waren die Flächen in die Verantwortung der BUGA GmbH gegeben worden, um den Schlossgarten als einen der Sieben Gärten der Gartenschau zu präsentieren. Höhepunkte waren unzweifelhaft die Blumenkaskade, die mediterranen Kübelpflanzen und die Rabatten an den Laubengängen.
Im Gegenzug zur Erlaubnis, den Schlossgarten zur BUGA nutzen zu können, hat die Gartenschaugesellschaft den südlichen Schlossgarten in seinen historischen Zustand zurück versetzt. Der seit Jahrzehnten nicht mehr zu begehende Gartenteil erhielt sein historisches Gesicht zurück und ist nun wieder für Schweriner und Besucher der Landeshauptstadt erlebbar. Zur Bundesgartenschau war die Ausstellung „Grabgestaltung und Denkmal“ im Hippodrom besonderer Anziehungspunkt für die Gäste.
Nach der Gartenschau wurde ein Teil der Ausstellungsflächen in seinen ursprünglichen Zustand gebracht. Das war notwendig, weil es sich beim Schlossgarten zum einen um ein Denkmal handelt und zum anderen der Pflegeaufwand beispielsweise für die Blumenkaskade nicht zu leisten gewesen wäre.

Stadt Jülich

BIER LUST - ein Seminar mit dem Biersommelier Frank Lieth
Freitag, 22.01.2010 im Kulturbahnhof Jülich

Ein bieriges Seminar in das Reich der deutschen und internationalen Biere, präsentiert von Biersommelier Frank Lieth, Weisses Bräuhaus München.

Vom leuchtenden Gelb über Bernsteintöne bis zu tief-dunkelroten Farbnuancen, von intensiven Hopfennoten über fruchtige Geruchseindrücke bis hin zu Kaffeearomen, eine intensive Resenz, Röstmalzgeschmack bis zur rund eingebundene Bittere...Fachchinesisch meinen Sie? Nein, es handelt sich um Beschreibungen von Bierspezialitäten und auch Sie können dieses Erlebnis erschmecken und beschreiben lernen. Erfahren Sie mehr über die Lust am Bier mit Biersommelier Frank Lieth, Weisses Bräuhaus München am Freitag, 22.01.2010 um 19:00 Uhr im Kulturbahnhof Jülich.

Kursgebühr: 17,- Euro pro Person (ab 18 Jahren)
Anmeldung unter 02461-346 643

Alte Schmiede Bielefeld

Sa. 30.01.10. um 19 Uhr
Kultur im Café mit dem Triogawa
Das Ensemble Triogawa steht für vielfältige musikalische Ausflüge durch unterschiedlichste Klangwelten. Yulika Ogawa-Müller (Violoncello), Axel Zumblick (Akkordeon) und Yo Bajo (Kontrabass) erkunden mit ihrem Publikum die bunten Gefilde der Balkantänze, des Klezmer und Tango, schicken ihre Zuhörer und Zuhörerinnen über kleine Umwege durch's (Latein) Amerikanische auf Streifzüge durch die Welt von Musettewalzern und Kaffeehausmusik und schrecken auch vor Abstechern in die Untiefen der Tonfilmschlager nicht zurück. Triogawa lassen Lebenslust und Freude, Sehnsucht und Melancholie, Schmerz und Heiterkeit erklingen und bestechen nicht zuletzt durch ihre ungewöhnliche musikalische Besetzung.
Eintritt frei

Stadt Bottrop
"Buddy Bär" auf dem Berliner Platz
Auf dem Berliner Platz steht künftig eine ganz besondere Skulptur: ein Bär aus Berlin! Während des Besuchs einer Bottroper Delegation unter Leitung von Oberbürgermeister Peter Noetzel zu den Feierlichkeiten des 25-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums mit dem Bezirk Berlin-Mitte im Mai des Jahres wurde der Stadt Bottrop nämlich ein original Berliner "Buddy Bär" geschenkt.

Es handelt sich dabei um eine in Handarbeit hergestellte, knapp zwei Meter hohe Tierplastik. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den aufgedruckten Texten, die auch komplett in Brailleschrift eingestanzt sind. Der "Buddy Bär" sollte selbstverständlich auf dem neu gestalteten Berliner Platz zu stehen kommen, war die Idee nicht nur in Berlin.

Nun wird die Skulptur im Zuge der Ausbauarbeiten aufgestellt. Eine offizielle Übergabe ist zu einem späteren Zeitpunkt in Anwesenheit des Berliner Bezirksbürgermeisters Dr. Christian Hanke vorgesehen.



Wichtige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus!
Nein, wir meinen nicht die FIFA-WM in Südafrika im nächsten Jahr oder die Olympischen Sommerspiele in London 2012, sondern einen besonderen Moment, welcher der Menschheit 2011 ins Haus stehen wird.
Natürlich denkt Ihr sofort an das 500-jährige Jubiläum der Niederschrift des "Lob der Torheit" durch Erasmus von Rotterdam oder den 250. Geburtstag von Madame Marie Tussaud, manch einer vielleicht auch an den herausragenden 1911er Jahrgang für die deutschen Weine.
Aber wir meinen etwas anderes, ein kaum zu glaubendes Phänomen:
Constanze und Thomas werden 2011 süße 20 Jahre alt! (- gemeinsam als Friend `n Fellow sollte man vielleicht noch ergänzen).
Selbstverständlich haben wir uns bereits seit vielen Jahren Gedanken gemacht, wie wir diesen Jahrestag würdig begehen könnten.
Und das ist der Plan:
  1. Wir werden 2011 auf Tour gehen!
  2. Wir werden eine neue CD dabei haben! 
Unglaublich! werdet Ihr denken, aber jetzt kommt der Clou:
Wir möchten eine neue Auswahl von Cover-Songs und Klassikern aufnehmen und laden Euch herzlich ein, uns Vorschläge zu machen.
Welcher Song wartet schon lange darauf, von uns gespielt zu werden?
Mailt uns Eure Favoriten und wir werden unter jenen, die einen Song vorgeschlagen haben, der tatsächlich auf der CD erscheint, einen Preis verlosen. Dieser Preis umfasst folgendes Paket:
Ein Besuch während der Aufnahmen der CD im Studio inklusive einer Hotelübernachtung und einem Abendessen mit FNF  für 2 Personen.
 
Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los. Kennt Ihr das?
Ja, Goethe  unser Freund aus Weimarer Jugendzeiten  "Der Zauberlehrling". Hat doch jeder in der Schule gehabt......
Aber wir meinen das Gefühl. Kennt Ihr das Gefühl? Wir haben uns immer gefragt, was der Meister Goethe wohl genau damit gemeint hat..... und jetzt sind wir im Bilde!
Wir hatten Euch gebeten, Vorschläge zu schicken, welche Songs darauf warten könnten, von FNF interpretiert zu werden. Und dann kam es, wie es kommen musste. Was glaubt Ihr, wie viele Songs Ihr für uns zusammengetragen habt? Zwölf? Einhundert? Zweihundertdreiundzwanzigeinhalb?
Nein!
Uns erreichten insgesamt etwa einhundert Mails mit über 400 Song-Vorschlägen.
Wisst Ihr, was das bedeutet? Allein das Auflisten aller Titel hat fast 3 Stunden in Anspruch genommen. Und würden wir alle Songs am Stück hören � jeden nur ein einziges Mal � wären wir ganze 24 Stunden beschäftigt (nach einer komplizierten mathematischen Methode berechnet...)....
Einige schickten einen Song-Vorschlag. Andere wiederum dachten wohl an eine CD-Box (oder aber an das Gesetz der großen Zahl) und schickten eine Liste mit mehr als 30 Titeln. Einige Songs haben wir tatsächlich noch nie zuvor gehört. manch andere wurde womöglich bereits von allen Musikern der Welt gespielt...
Glücklicherweise kamen weder Vorschläge zu deutschen Volksliedern, noch italienischen Belcanto-Arien (die Hoffnung unseres Plattenchefs, die Sorge von Constanze) und auch der Wunsch nach einer Gesamteinspielung des Weihnachtsoratoriums durch FNF war nicht mit dabei (Thomas hatte bereits angefangen, heimlich zu üben...). Aber wir sind hart im Nehmen und werden die Sache bis zum Ende durchziehen. Wir werden uns jeden (!) Song anhören und uns dann für einige aus der Liste entscheiden (zusätzlich zu unseren eigenen Ideen).
Dies wird noch einige Wochen dauern und aus diesem Grund können wir Euch leider noch keinen Gewinner präsentieren.  
Regen in Namibia – die neue Regen-CD/DVD der AZ

Liebe Namibia-Freunde,

erneut blickt Namibia auf eine außergewöhnlich gute Regenzeit zurück. Das Land hat sich von einer ungewöhnlichen Seite gezeigt: Starke Regenfälle, blühende Wüsten und fließende Riviere bestimmten das Bild, aber auch Hochwasser und Überflutung waren die Folgen. Viele AZ-Leser sind dem Aufruf der Allgemeinen Zeitung gefolgt und haben hunderte der schönsten Regenbilder eingesendet, die zum Teil in verschiedenen AZ-Ausgaben bzw. im Internet unter www.az.com.na veröffentlicht wurden.

Da aus Platzgründen nicht alle Regenbilder abgedruckt werden konnten, werden diese jetzt auf CD und DVD zugänglich gemacht. Partner der AZ war dabei in bewährter Weise die Firma Buschkino Namibia, die hervorragende Arbeit geleistet hat. Auf der Regen-CD können rund 1000 Fotos einzeln angesehen und auch heruntergeladen werden, dazu gibtŽs eine Legende mit kurzen Erklärungen. Die Regen-DVD indes zeigt ausgewählte Fotos als Filmsequenzen im chronologischen Ablauf der vergangenen Regenzeit. Mit passender Musik untermalt sorgt diese DVD 40 Minuten lang für beste Unterhaltung und eindrucksvolle Erinnerungen an die Regenzeit. Beide Scheiben gibtŽs als Paket unter dem Titel „Regen in Namibia“.

Das Produkt ist nun per Versand für Interessenten in Europa erhältlich und kostet 14 Euro (inkl. Verpackung, Porto und Direktversand per DHL). Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann schicken Sie einfach eine E-Mail mit Ihrer Bestellung sowie Ihrer Postanschrift an Christiane Maluche (azinfo@az.com.na), die Ihnen dann die Liefer- und Zahlungsbedingungen mittteilen wird.

Herzliche Grüße aus Namibia sendet
Ihr Team der Allgemeinen Zeitung

Eine Liebeserklärung an Namibia –als Fotoshow

Liebe Namibia-Freunde,

kennen Sie schon das neue Produkt, das die AZ jetzt in Ihr Vertriebssortiment aufgenommen hat? Nein? Dann lassen Sie sich darauf einstimmen:

In den Gedanken Dünen, Wasser oder wilde Tieren  – stattdessen der Schreibtisch. Oft sehnt man sich beim mühseligen Arbeiten vor dem Computer an einen anderen Ort. Zumindest virtuell kann eine Reise zu den schönsten Orten Namibias jetzt ganz leicht gelingen – mit einer Fotoshow des Fotografen Siggi Straube.

Die CD mit dem Titel „Namibia – auf dem Weg mit Siggi Straube, eine Liebeserklärung an sein Land, eine Begegnung mit der Ewigkeit der Welt“ zeigt 260 ausgewählte Top-Fotos, u.a. aus der Namib-Wüste, Etoscha, und der Caprivi-Region. Wüstenpferde galoppieren vorbei, in einem anderen Bild brüllt einer der „Big 5“. Fotografisch festgehaltene Eindrücke unberührter Natur sind ebenso Teil der Auswahl wie Impressionen aus den Lebensräumen der Naturvölker San und Himba. Wer ein Motiv besonders mag, kann es sich sofort als Desktop-Hintergrundbild einrichten. Außerdem lässt sich die Foto-Show als Bildschirmschoner verwenden: Geräuschlos erscheinen so die Motive im ständigen Wechsel auf dem Bildschirm Ihres PCs – damit eine kleine Reise auch in einer kurzen Pause möglich wird.

Die CD können Interessenten in Europa problemlos bestellen und profitieren von schneller sowie zuverlässiger Lieferung durch DHL. Der Preis: 15 Euro (inkl. Verpackung, Porto und Direktversand). Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann schicken Sie Ihre Bestellungen einfach per E-Mail an Christiane Maluche bei der AZ (azinfo@az.com.na), die Ihnen dann die Liefer- und Zahlungsbedingungen mittteilen wird.

Herzliche Grüße aus Namibia sendet
Ihr Team der Allgemeinen Zeitung

PO Box 86695, Eros
11 General Murtala Muhammed Ave. Windhoek, Namibia, Tel. +264-61-225822, Fax: +264-61-220225
Eisenbahn Fans hört!
Eisenbahnromantik pur!
Älteste Dampflok fährt wieder

Die 111 Jahre alte Dampflok 91 134 geht wieder auf die Strecke. Sie wird am 26.Juli ihre erste Fahrt zwischen der BUGA-Stadt Schwerin und dem BUGA-Außenstandort Rehna absolvieren. Pünktlich um 10.00 Uhr geht der Zug mit historischen Wagen vom Schweriner Hauptbahnhof auf die Reise. Sonderfahrscheine gibt es nur am Zug.
Bereits am 25.Juli können Interessierte das Anheizen und die Vorbereitungsarbeiten für die erste Fahrt im Mecklenburgischen Einsenbahn- und Technikmuseum miterleben.

Die mecklenburgischen Eisenbahnfreunde planen bereits weitere Fahrten auch zu den BUGA-Außenstandorten Ludwigslust und Parchim.

Nach umfangreichen Restaurierungs- und Reparaturarbeiten erhielt die 91 134 wieder die Betriebszulassung. Sie ist die älteste fahrbereite Normalspur-Dampflok Deutschlands. Bei ihrer ersten Fahrt nach Rehna wird sie unter anderem einen historischen Packwagen aus dem Jahr 1872 und eine „Donnerbüchse“ von 1930 ziehen.

Ennepe-Ruhr-Kreis

Premierenfieber: Zechenexpress startet am Samstag
Premierenfieber bei der RuhrtalBahn: Am Samstag, 28. März, steht die erste Fahrt für die neue Linie Zechenexpress auf dem Fahrplan. Verbunden werden die Westfälischen Industriemuseen Zeche Zollern in Dortmund-Bövinghausen und Zeche Nachtigall in Witten-Bommern. Die Fahrt des historischen roten Schienenbusses aus den 50- und 60-er Jahren des letzten Jahrhunderts führt entlang der Ruhr vorbei an Schwerte und durch den Dortmunder Hauptbahnhof. Einen Zwischenstopp gibt es auch in Dortmund-Huckarde-Nord. Von dort sind es nur wenige Meter bis zur ehemaligen Kokerei Hansa, die heute ebenfalls als Industriemuseum besichtigt werden kann. Bis Oktober wird der "Zechenexpress" an jedem vierten Samstag im Monat fahren.

Geschäftsführer Stefan Tigges: Wir rechnen mit großer Begeisterung und werden bei der Premiere mit maximaler Kapazität fahren. Das bedeutet, dass der nostalgische Schienenbus der RuhrtalBahn mit 150 Sitzplätzen zum Einsatz kommen wird. Fahrkarten gibt es wie bei der RuhrtalBahn üblich direkt beim Schaffner. Der Fahrpreis für eine einfache Fahrt auf der Gesamtstrecke beträgt für Erwachsene 7 Euro, für Kinder (4-14 Jahre) 3,50 und für Familien (2 Erwachsene und eigene Kinder bis 14) 15,00 Euro.
Abfahrt an der Zeche Nachtigall ist am Samstag um 8:45 und 13:50 Uhr, ab Zeche Zollern macht sich der Schienenbus um 10:32 und 15:32 Uhr auf den Weg. Frühaufsteher haben zudem die Chance zusätzlich am S-Bahnhof in Bochum-Dahlhausen (8:06 Uhr), Hattingen (8:13 Uhr) oder am Haltepunkt Witten-Herbede (8:30 Uhr) zuzusteigen.
Besonderheiten während des Premierefahrtages: Das Industriemuseum Zeche Zollern holt die Fahrgäste der RuhrtalBahn am Bahnsteig ab und bietet kostenlose Führungen an. Zudem präsentieren die Modellbahnfreunde in der Zeche Zollern ihre Arbeit und das Infomobil der Stadt Dortmund ist in Dortmund-Bövinghausen aufgestellt.

Neben der Linie Zechenexpress bietet die RuhrtalBahn in diesem Jahr noch die Linien Teckel (Herdecke - Ennepetal) und Ruhrtal (Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen - Hagen-Hauptbahnhof) an. Dort startet die Saison am 5. April bzw. 10. April. In den vier Jahren ihres Betriebes hat die Bahn bisher mehr als 140.000 Fahrgäste befördert und sich damit zu einem Rückgrat für den Tourismus in der Region entwickelt. Sie gilt als ideales Transportmittel, um vielfältige Angebote entlang der Strecke zu erreichen. Die Fahrgäste können die abwechselungsreiche und schöne Landschaft genießen, die Denkmäler der Industriekultur, Burgen und Herrenhäuser erreichen oder die Bahn nutzen, um zu einem Ausgangspunkt für ihren Rad- oder Wanderausflug zu gelangen.
Ennepe-Ruhr-Kreis
RuhrtalBahn baut Angebot weiter aus - Touristisches Rückgrat
Welche Region in Deutschland kann schon gleich drei nostalgische Bahnlinien vorweisen, die so regelmäßig wie die RuhrtalBahn unterwegs sind und dabei eine solche Vielzahl von Sehenswürdigkeiten verbinden?� Nicht ohne Stolz konnte Landrat Dr. Arnim Brux diese Frage jetzt bei einer Sonderfahrt der RuhrtalBahn zwischen Bochum, Hagen, Schwerte, Dortmund, Herdecke und Witten stellen. Anlass für die ganztägige Tour: Vertreter des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, des Ennepe-Ruhr-Kreises, der anliegenden Städte und der RuhrtalBahn machten mit ihren Unterschriften den Weg für die Saison 2009 frei.
Mit der neuen Linie Zechenexpress und der verlängerten Linie Teckel können wir Eisenbahnfans und Erholungssuchenden ein deutlich erweitertes Angebot machen. Damit bauen wir unsere Rolle als wichtiges Rückgrat für den Tourismus in der Region weiter aus. Nach insgesamt mehr als 140.000 Fahrgästen in bisherigen vier Jahren unseres Betriebes dürfen wir für 2009 auf ein weiteres Plus hoffen�, zeigte sich Stefan Tigges, Geschäftsführer der RuhrtalBahn, nach dem Unterschriftenmarathon hoch zufrieden.
Die Linie �Zechenexpress� verbindet die Westfälische Industriemuseen Zeche Nachtigall in Witten und Zeche Zollern in Dortmund. Die Fahrt des Schienenbusses führt entlang der Ruhr vorbei an Schwerte und durch den Dortmunder Hauptbahnhof. Einen Zwischenstopp gibt es auch in Dortmund-Huckarde-Nord. Von dort sind es nur wenige Meter bis zur ehemaligen Kokerei Hansa, die heute ebenfalls als Industriemuseum besichtigt werden kann. Der �Zechenexpress� fährt zwischen März und Oktober an jedem vierten Samstag im Monat. Premiere ist am 28. März. �Frühaufsteher können sogar in Bochum-Dahlhausen einsteigen oder in Hattingen oder Witten-Herbede zusteigen�, verrät Tigges Details aus dem Fahrplan.
Als Teckel ist der Scheinenbus der RuhrtalBahn bereits in den letzten Jahren auf der Strecke Hagen/Ennepetal unterwegs gewesen. Ab sofort wird diese Line bis Herdecke verlängert. �Ein Höhepunkt der Fahrt ist dabei sicherlich das Überqueren des Viadukts über die Ruhr. Außergewöhnlich ist aber auch die Streckenführung im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis. Hier geht es mitten durch die Städte, ähnlich wie bei einer Straßenbahn, und auch die Durchfahrt durch den Kruiner Tunnel gibt dieser Strecke ein außergewöhnliches Flair�, wirbt Tigges. Die Linie �Teckel� kann zwischen April und Oktober an jedem ersten Sonntag im Monat genutzt werden. Erstmals am 5. April. Ein besonderer Höhepunkt erwartet Eisenbahnnostalgiker am 26. April. Dann soll ein Dampfzug auf der Linie �Teckel� eingesetzt werden.
�Trotz der Neuerungen und Erweiterungen bleibt die Linie ŽRuhrtalŽ mit Fahrten zwischen dem Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen und dem Hagener Hauptbahnhof natürlich unsere Stammstrecke. Hier sind wir nach wir vor am häufigsten unterwegs�, macht Tigges deutlich. Zwischen Mai und Oktober fährt der Schienenbus an jedem Freitag und Sonntag. Dazu kommen Extrafahrtage beispielsweise zu Ostern (10. und 13. April), Fronleichnam (11. Juni) oder Allerheiligen (1. November). An jedem ersten Sonntag zwischen April und Mai gilt: Heute fährt der Dampfzug durch das Ruhrtal. In Hagen haben Eisenbahnfreunde dann Anschluss an den Schienenbus, der an diesen Tagen als �Teckel� zwischen Herdecke und Ennepetal pendelt.
Stichwort Fahrzeuge der RuhrtalBahn
Als �Zechenexpress� und �Teckel� sowie auf der Linie �Ruhrtal� setzt die RuhrtalBahn den �Uerdinger Schienenbus� ein. Als Retter der Nebenbahnen ist er vielen Eisenbahnfans noch ein Begriff. In den 50- und 60-er Jahren des letzten Jahrhunderts gebaut, fahren heute drei Busse für die RuhrtalBahn. Im Einsatz sind ein 1961 gebauter Motorwagen, ein 1960 gebauter Steuerwagen und der Beiwagen von 1956. Auf der Linie �Ruhrtal� wird zwischen April und Oktober auch 2009 wieder kräftig eingeheizt werden. Dann ist eine Dampflokomotive mit historischen Waggons der ersten bis dritten Klasse zwischen Bochum und Hagen unterwegs.

Industriekultur erfahren mit der RuhrtalBahn
"Zechenexpress" verbindet Standorte des LWL-Industriemuseums

Dortmund. Industriekultur erfahren - das können Besucher ab Ende März mit dem neuen "Zechenexpress" der RuhrtalBahn. Jeden vierten Samstag im Monat verbindet der historische Schienenbus die Zeche Zollern in Dortmund mit der Zeche Nachtigall in Witten - beides Museumsstandorte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). "Wir sind sehr glücklich über diese Kooperation. "Gerade mit Blick auf das Kulturhauptstadtjahr 2010 brauchen wir solche Angebotspakete, um die Region für Touristen aus nah und fern noch attraktiver zu machen", sagte LWL-Direktor Dr. Wolfang Kirsch am Donnerstag (5.3.) bei der Unterzeichnung einer Marketingvereinbarung zwischen RuhrtalBahn, LWL und beteiligten Kommunen in Dortmund.

Mit dem Industriemuseum Henrichshütte Hattingen und dem Freilichtmuseum Hagen sind neben den beiden Zechen noch zwei weitere Museen des LWL über die nostalgischen Strecken der RuhrtalBahn zu erreichen. "Durch Werbung auf den Rückseiten der Fahrkarten wollen wir die Fahrgäste auf unsere attraktiven Ausflugsziele aufmerksam machen", so Kirsch.

Rund 1,5 Stunden braucht der "Zechenexpress" für den Weg zwischen Zollern und Nachtigall. Die Strecke führt von Bövinghausen (Start:10.32 Uhr) über Dortmund Hauptbahnhof und Schwerte nach Witten, und von dort weiter zum Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen und zurück. In umgekehrter Richtung geht es jeden vierten Samstag um 8.45 Uhr am Bahnsteig Zeche Nachtigall los Richtung Dortmund. Der Preis für Hin- und Rückfahrt beträgt 14 Euro für Erwachsene und 30 Euro für die ganze Familie.
Dazwischen bleibt ausreichend Zeit für einen Besuch in einem der beiden Zechenstandorte des LWL-Indsutriemuseums, die jeweils nur einige Minuten zu Fuß von den Bahnhöfen entfernt sind. Auf Zollern stehen an den Fahrtagen des Zechenexpress' um 12.30 und 13.30 Uhr Museumsführungen auf dem Programm; außerdem fährt zwischen 11 und 16 Uhr die Grubenbahn über das Museumsgelände in Dortmund-Bövinghausen. Im Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten-Bommern können Gäste bei Führungen im Besucherbergwerk zu einem echten Steinkohleflöz vordringen.

Stadt Cuxhaven
Wrackmuseum wieder geöffnet!
Ab Dienstag, 17. März, startet das Wrackmuseum im Kurteil Stickenbüttel in die neue Saison. Das Museum ist dann wieder täglich außer montags von 10.00 bis 17.00 Uhr durchgehend zu besichtigen.
Die Funde von zahlreichen Wracks, die im Museum ausgestellt sind, haben ihre ganz eigene Faszination. Sie erzählen vom Leben an Bord der untergegangenen Schiffe, machen aber auch deutlich, welche Gefahren die Seefahrt früher mit sich brachte. Dramatische Fotos gestrandeter Schiffe, Exponate zu Seenotrettung, Tauchen und Bergung sowie anschauliche Inszenierungen lassen den Besuch des Wrackmuseums zu einem besonderen Erlebnis werden.
Stadt Cuxhaven, Stefan Leidinger, Rathausplatz 1, 27472 Cuxhaven
Stadt Herten

Frittenpolizei zeichnet zwei Hertener Imbissbetriebe aus

Nachzulesen im Pommesführer Ruhr – Bürgermeister schreibt Gastbeitrag

Herten. Erfolgshungrige Köche kämpfen bekanntlich um
möglichst viele Sterne. Die vergleichbare
Qualitätsmaßeinheit bei Imbissbuden sind die Anzahl der
Pommes. Bei der ultimativen Untersuchung der „50 kultigsten Buden
im Ruhrgebiet“ durch Frittenpolizist Henning Prinz und sein
Kommissariat errang der „Distel Grill“ von Gisela Bergmann
vier von fünf möglichen Pommes. Diese und andere
Ermittlungsergebnisse dokumentiert der neue „Pommesführer
Ruhr“.

Bürgermeister Dr. Uli Paetzel, der gemeinsam mit Prominenten wie
Götz George, Michael Steinbrecher, Manni Breuckmann und Olaf Thon
in dem Buch sein Bekenntnis zum Ruhr-Nationalgericht Currywurst
ablegte, steuerte den dekorierten Betrieb an der Kaiserstraße an:
„Ich weiß, dass viele Auswärtige hier Station machen
und sich die Wurst schmecken lassen. Wir sollten aber nicht den
Flammengrill in Scherlebeck vergessen. Der brachte es immerhin auf drei
Pommes. Im Übrigen kann ich nur jedem empfehlen, mal den ganzen
Hertener Pommesbuden-Pfad abzuklabastern. Wenn´s um die Wurst
geht, ist man in Herten in den unterschiedlichen Betrieben bestens
aufgehoben.“

Die 1. Auflage des Pommesführer Ruhr ist bereits ausverkauft. In
den nächsten Tagen ist die 2. Auflage auf dem Markt. Das Buch ist
für 9,95 € im örtlichen Buchhandel zu haben. Herausgeber
Henning Prinz, sonst der Stadt Herten als Organisator des Blumenmarktes
und des Scherlebecker Spargelessens verbunden, engagiert sich mit
seinem Werk im Stadtmarketing. Dem Bürgermeister verriet er:
„In den nächsten Tagen kommen unter anderem die
Fernsehsender ZDF und RTL zum Distel Grill, um auf die würzigen
Exportschlager aufmerksam zu machen. Die Redakteure hab ich sehr
bewusst nach Herten gebeten.“

LWL kürt einzige erhaltene Röstofenanlage Westfalens zum Denkmal des Monats
Hinter Bruchsteinwand verbirgt sich technisches Kleinod

Siegen (lwl). Auf den ersten Blick sieht die alte Bruchsteinwand an der Straßengabelung Gosenbacher Hütte/Am Honigsmund im Siegener Ortsteil Gosenbach wie eine gewöhnliche Stützmauer aus. Tatsächlich ist sie aber Teil einer in den Hang gebauten ehemaligen Röstofenanlage der Spateisengrube Storch & Schöneberg. Die Anlage diente in der Zeit von 1862 bis 1911 zur Aufbereitung von Roherzen. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat jetzt das seltene Dokument der Technikgeschichte als Denkmal des Monats Februar ausgezeichnet.
"Das Teilstück der Röstofenbatterie ist die einzige bekannte Anlage in Westfalen. Da sich seine herausragende Bedeutung nicht unmittelbar erschließt, ist dieses technische Kulturdenkmal, dessen Verfall immer weiter fortschreitet, nur wenig im öffentlichen Bewusstsein verankert", so LWL-Denkmalpflegerin Imme Wittkamp.
Die in der Zeit von 1862 bis 1895 gebaute Anlage bestand ursprünglich aus 14 nebeneinander aufgereihten Öfen. Sichtbar geblieben ist ein Teil der Anlage mit vier Öfen, wahrscheinlich befinden sich hinter einem Erdkegel zwei weitere Öfen. In der Außenwand fallen vor allem die Öffnungen unter niedrigen Flachbögen auf, aus denen das Röstgut entnommen wurde. Heute sind die Öffnungen zugemauert, der rechte Teil der Ofenwand wird aus statischen Gründen von zwei Betonpfeilern gestützt.

Hinter der Bruchsteinwand verborgen befinden sich noch die verfüllten Ofenschächte, die aus Schamottesteinen kreisrund gemauert sind. Diese Schächte wurden von oben beschickt. Auf dieser oberen Ebene standen die Betriebsgebäude und die Fördergerüste des Alten und Neuen Schachtes. So ergaben sich kurze Wege von den Schächten zu den Öfen

Hintergrund
Nach dem Bau der Ruhr-Sieg-Bahnstrecke stiegen die Erzausfuhren aus dem Siegerland ins Rheinisch-Westfälische Industriegebiet stark an. Damit gewann auch das Erzrösten an Bedeutung, denn dabei verliert das Erz 30 Prozent an Gewicht und lässt sich günstiger transportieren. Deshalb entstanden auf allen wichtigen Gruben des Siegerlandes Röstofenanlagen.
Die Grube Storch & Schöneberg besaß um 1900 etwa 50 Öfen. Die meisten von ihnen lagen auf beiden Seiten der Straße von Niederschelden nach Gosenbach in der Nähe der Förderschächte. Als die Grube 1911 ausgebaut wurde, entstand am Rothenberg eine mechanische Aufbereitung und eine neue Röstanlage mit 26 Öfen. Bis auf das lange Zeit unbeachtete Teilstück der Ofenanlage am Honigsmund sind mittlerweile alle Ofenanlagen im Siegerland verschwunden.
Eisenerz muss vor der Verhüttung aufbereitet werden, dazu gehört das Rösten. Dabei wird der Anteil an Kohlenstoff, der die Zähigkeit der Eisenschmelze beeinträchtigt, ausgetrieben. Außerdem wird das Erz beim Rösten von Schwefel gereinigt und mit Sauerstoff angereichert. Bei diesem Vorgang verliert das Erz 30 Prozent an Gewicht.
Die Ofenhöhe betrug zunächst vier bis fünf Meter. Zunächst wurden die meisten Öfen aus Bruchstein oder Ziegelstein rechteckig gemauert und mit feuerfestem Material ausgekleidet. Ab 1898 wurden sie allmählich von hohen, runden und mit Eisenblech umkleideten Öfen abgelöst.

Urteile
Steuererklärungen:Elektronische Angaben sollen Pflicht werden       
       
Die meisten Steuererklärungen und -unterlagen sollen künftig elektronisch via Internet abgegeben werden müssen. Das ist der wesentliche Inhalt des "Gesetzes zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens", dessen erste Teile nach dem Willen der Bundesregierung bereits Anfang 2009 in Kraft treten und langfristig wohl vor allem die Nutzung des Finanzamtsystems www.elster.de ("Elektronische Steuererklärung") forcieren sollen. Nach dem Gesetzentwurf der Regierung für das "Steuerbürokratieabbaugesetz" vom 23. Juli sollen ab dem Steuerjahr 2011 unter anderem alle Einkommensteuererklärungen Selbstständiger nur noch elektronisch an das Finanzamt übermittelt werden dürfen. Unter den kleineren Vereinfachungen, die im Gesetzentwurf vorgesehen sind, ist für Selbstständige eine interessant: Die jährliche Umsatzsteuerschuld, von der an die Voranmeldungen vierteljährlich bzw. monatlich abzugeben sind, wird vom Steuerjahr 2009 an auf 1.000 bzw. 4.000 Euro heraufgesetzt.

Urheberrecht: 300 Euro für geklautes eBay-Foto       
Auch Produktfotos für eBay-Auktionen sind urheberrechtlich geschützt. Als Schadenersatz für den Klau solcher Fotos hält das Landgericht (LG) Düsseldorf 300 Euro pro Bild für angemessen. Dabei hat es - anders als kürzlich der Bundesgerichtshof - die Honorarübersicht der Mittelstandsgemeinschaft Fotomarketing (MFM) ohne Abstriche zu Grunde gelegt. In dem Fall, den das LG entschied, ging es um fünf Fotos aus einem Onlineshop, die der Betreiber eines anderen Onlineshops kopiert und ohne Erlaubnis für eigene eBay-Auktionen genutzt hatte.


Gründungsförderung: Zuschuss zur Beratung in der Startphase       
Seit 1. Oktober können sich Gründerinnen und Gründer aus der Arbeitslosigkeit eine Hilfe bei den ersten Schritten im neuen Job weitgehend vom Staat bezahlen lassen. Der erstattet 90 Prozent - maximal jedoch 3.600 Euro netto - der Beratungskosten zu wirtschaftlichen und organisatorischen Fragen. Die neue Beratungsförderung ergänzt die bisherige, die zu anderen Bedingungen für alle Gründungen gilt.

Steuerrecht: Tagesmütter werden gleich (schlecht-)gestellt       
Tausende von selbstständigen Tagesmüttern werden ab Januar 2009 bis zu 60 Prozent ihrer Einkünfte verlieren. Das ist die Konsequenz des "Kinderförderungsgesetzes", das die Versorgung von Kindern unter drei Jahren mit Tagespflegeplätzen ausweiten soll und dieses Ziel zugleich in sein Gegenteil verkehrt: Schon heute reduzieren Tagesmütter ihr Angebot aus Furcht vor den finanziellen Folgen des Gesetzes. Demnach werden die bislang steuerfreien "Aufwandsentschädigungen" durch öffentliche Träger in Zukunft als ganz normale steuerpflichtige Einnahmen gewertet. Wer über 400 Euro im Monat einnimmt zahlt zudem knapp 20 Prozent in die gesetzliche Rentenversicherung.     
Urteile
Mahnverfahren: In der EU leichter ans Geld kommen.
Am 12. Dezember trat auch in Deutschland das europäische Mahnverfahren in Kraft. Durch das entsprechende Gesetz wird das Eintreiben von Forderungen in der EU (leichter) möglich. - Bislang war es ohne teure anwaltliche Hilfe im Land der Schuldner kaum möglich, diese zur Zahlung zu bewegen. Ab sofort kann mit den entsprechenden Standardformularen beim ausländischen Gericht ein Zahlungsbefehl beantragt werden.

Unternehmergesellschaften:127 Mini-GmbHs im ersten Monat gegründet         
Laut dem Wirtschaftsinformationsunternehmen databyte wurden im November 127 Unternehmergesellschaften (UG) gegründet. Das durchschnittliche Stammkapital dieser seit Anfang November gründbaren Billigvarianten einer GmbH liege bei rund 900 Euro.

Pendlerpauschale: Kürzung verfassungswidrig         
Für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit müssen die Finanzämter die pauschale Absetzung der Fahrtkosten vom ersten Entfernungskilometer an akzeptieren. Das entschied das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) am 9. Dezember zur sogenannten Pendlerpauschale, die auch für Selbstständige gilt.

Rundfunkgebühr:  Noch ein Urteil gegen PC-Abgabe         
Für eine Rundfunkgebühr für internetfähige PCs gibt es keine rechtliche Grundlage. Das ist die zentrale Aussage des Urteils, mit der nun auch das Verwaltungsgericht Wiesbaden am 19. November die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) mit ihren Gebührenbescheiden für "neuartige Rundfunkempfangsgeräte" auflaufen ließ.

Verwertungsgesellschaften: Einigung über "Reproabgabe"         
Die Verwertungsgesellschaften VG Wort und VG Bild-Kunst haben sich am 10. Dezember mit dem Industrieverband Bitkom über die Geräteabgabe im Reprografiebereich geeinigt, die nun auch rückwirkend für das ganze Jahr 2008 fällig ist. - Die VGs erwarten dadurch eine deutliche Steigerung der Einnahmen für die Urheberinnen und Urheber.
Märkischer Kreis

Belehrungen nach Paragraph 43 Infektionsschutzgesetz
Märkischer Kreis. (pmk). Der Fachbereich Gesundheitsdienste und Verbraucherschutz des Märkischen Kreises weist darauf hin, dass aufgrund der Feiertage die Belehrungen nach § 43 Infektionsschutzgesetz für den Umgang mit Lebensmitteln in den kommenden beiden Wochen nur am Montag, den 22. Dezember 2008 und am Montag, den 29. Dezember 2008 angeboten werden. Beide Veranstaltungen finden jeweils um 9:00 Uhr im Kreishaus Lüdenscheid, Heedfelder Str. 45 in Raum 034 statt.
Jeder, der bei seiner beruflichen oder auch ehrenamtlichen Tätigkeit mit sensiblen Lebensmitteln in Berührung kommt, ist verpflichtet vor der ersten Arbeitsaufnahme an einer Erstbelehrung über Tätigkeits- und Beschäftigungsverbote durch die Gesundheitsbehörde oder einen beauftragten Arzt teilzunehmen. Zu den sensiblen Lebensmitteln zählen: Fleisch, Geflügelfleisch und Erzeugnisse daraus, Milch und Erzeugnisse auf Milchbasis; Fische, Krebse oder Weichtiere und Erzeugnisse daraus sowie Eiprodukte.

BGH, 12.09.2007 - VIII ZR 316/06

Eine Regelung in einem vom Vermieter verwandten Formularmietvertrag über Wohnraum, nach welcher der Mieter verpflichtet ist, die Mieträume bei Beendigung des Mietverhältnisses unabhängig vom Zeitpunkt der Vornahme der letzten Schönheitsreparaturen renoviert zu übergeben, ist wegen unangemessener Benachteiligung des Mieters unwirksam; das gilt auch dann, wenn der Mieter zu laufenden Schönheitsreparaturen während der Dauer des Mietverhältnisses nicht verpflichtet ist.

BGB § 307, § 535 Abs. 1 Satz 2, § 538

BGH, 28.06.2006 - VIII ZR 124/05

a) Zu den Voraussetzungen eines Schadensersatzanspruchs des Vermieters von Wohnraum gegen den Mieter wegen Verunreinigungen der Wohnung durch Tabakkonsum.

b) Die Verpflichtung zur "besenreinen" Rückgabe der Mietwohnung beschränkt sich auf die Beseitigung grober Verschmutzungen.

BGB § 535 Abs. 1 Satz 2

 

Bundestag beschließt Gesetz gegen Mondpreiswerbung und Preisschaukelei

MONDPREISWERBUNG ERFÜLLT AB SOFORT EINEN STRAFTATBESTAND

Jeder Händler der mit unwahren Vorher-Nachher-Preisen wirbt muss
sich nun warm anziehen, denn auf Preislügen, Mondpreiswerbung und Preisschaukelei
stehen jetzt 2 Jahre Gefängnisstrafe. Das hat der Bundestag entschieden:
            § 16 UWG Strafbare Werbung
(1) Wer in der Absicht, den Anschein eines besonders günstigen Angebots hervorzurufen,
in öffentlichen Bekanntmachungen oder in Mitteilungen, die für einen größeren Kreis von
Personen bestimmt sind, durch unwahre Angaben (Mondpreise) irreführend wirbt,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Dieses Gesetz soll den Verbraucher vor unwahren Preisangaben schützen, nachdem
festgestellt wurde, dass fast keine Werbung mehr ohne durchgestrichene Preise veröffentlicht wird
und oft falsche Herstellerpreisangaben oder Statt-Preise gedruckt werden. Auch das Heraufsetzen von
Preisen um diese dann zu senken wird künftig mit Gefängnisstrafen geahndet. (Preisschaukelei) 
Verbraucherschützer begrüßen das neue Gesetz und
hoffen, dass jeder Verbraucher nun die Möglichkeit nutzt, bei Verdacht von unwahren Preisangaben
Strafanzeige bei der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft zu erstatten.
Freunde des Bieres

Nach 100 Jahren gibt es wieder ein Grebensteiner Bier – ein Landbier.
Im Jahre 1861 (8.Juli) stellte ein Herr Friedrich Jeppe beim Grebensteiner Stadtrat den Antrag auf Erstellung einer Brauereianlage. Dem Antrag wurde statt gegeben, wovon man sich noch heute überzeugen kann. Der Gebäudekomplex befindet sich in der Oberen Schnurstraße 26. Altbezeichnung: Nr.74. Im Jahre 1934 kaufte ein Emil Kramm die Gebäude und die Gastwirtschaft. Gründete darin den Bierverlag Kramm. Der Bierverleger ist heute noch in Grebenstein ansässig. Allerdings jetzt in der ehemaligen Molkerei Bönsel.

Der stillen Verpflichtung nach hat der jetzige Inhaber des Bierverlags Reinhard Seuthe – verheiratet mit Jutta, geborene Kramm schon lange den Wunsch gehabt, wieder ein Grebensteiner Bier in den Handel zu bringen. Vor rund 100 Jahren wurde in der Brauerei Jeppe das letzte Grebensteiner Bier gebraut.

Zum Tag des Denkmals am 14.September 2008 bietet jetzt die Getränke Firma Kramm ein Grebensteiner Landbier an. Mit der Präsentierung als Denkmal hat bestimmt keiner gerechnet. Schon gar kein Denkmalsamt oder Denkmalsschützer. Aber eine tolle Idee, eine ortsverbundene Firma präsentiert ihre Wurzeln, die aus einer ehemaligen Bräustätte stammen mit einem historischen Getränk dieser Stätte – einem Grebensteiner Landbier.

Wir hoffen, schon in der kommenden Woche im Besitz einer dieser Raritäten (Bierflasche) zu sein.
Dann können wir ein passendes Foto zum Bericht stellen.
Einen Bericht über die vielfalt der Biersorten gibt es unter Bier
Über 5000 Sorten = 13 1/2 Jahre Abwechslung
Eingereichte Berichte, wenn sie nicht gesondert gekennzeichnet sind. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Wir übernehmen keine Garantie für Datem, Zeiten u d. gl..
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